Stand: August 2026
Frankfurt ist ein Knotenpunkt für Gesundheitsdaten. Kliniken und Arztpraxen verarbeiten täglich sensible Informationen, die unter strengere Vorgaben fallen. Um den steigenden Anforderungen gerecht zu werden, benötigen sie gezielte Beratung.
Einleitung – Warum Datenschutz in Frankfurt gerade jetzt entscheidend ist
Die 8. Fachtagung Datenschutz im Gesundheitswesen findet vom 18. bis 20. März 2026 im Intercity Hotel Frankfurt Airport statt. Dort stehen KI-basierte Anwendungen und Zero-Trust-Architekturen im Fokus. Gleichzeitig haben neue Gerichtsurteile die Bußgeldrisiken erhöht. Kliniken und Praxen müssen daher die Vorgaben von HDSIG, BDSG und DSGVO erfüllen. Die Digitalisierung von Patientenakten und die Nutzung von Cloud-Lösungen erhöhen die Angriffsfläche, was zusätzliche Schutzmaßnahmen erfordert. Die Integration von Telemedizin und mobilen Anwendungen erweitert die Datenflüsse, wodurch weitere Sicherheitslücken entstehen.
Der Hessische Beauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit überwacht die Einhaltung dieser Gesetze im Gesundheitswesen. Durch die Kombination aus spezifischen Tools, digitalem Tooling und schnellen Reaktionszeiten können externe Datenschutzbeauftragte die Compliance sicherstellen.
Angesichts der wachsenden Komplexität von KI-basierten Anwendungen und der Notwendigkeit von Zero-Trust-Architekturen ist eine spezialisierte Beratung unverzichtbar. Nur so können Praxen und Kliniken ihre Daten schützen und gleichzeitig gesetzliche Vorgaben erfüllen. Daher ist es entscheidend, dass Datenschutzstrategien kontinuierlich überprüft und angepasst werden.

1. LIEBENSTEIN LAW – Krankenhaus-Datenschutz und Digitalisierungsrecht
USP: Die Kanzlei kombiniert tiefgreifendes Digitalisierungsrecht mit spezialisierter Expertise für die hochregulierte Krankenhaus-IT.
Stärken:
- Fokus auf die komplexe Schnittstelle zwischen Krankenhaus-Datenschutz und IT-Sicherheit.
- Unterstützung bei der technischen Implementierung von Zero-Trust-Architekturen zur Absicherung sensibler Klinikdaten.
- Präsenz als Experten in Fachgremien und durch Vorträge auf branchenrelevanten Konferenzen.
- Standort im Frankfurter Eschersheimer Landstr. für direkten Bezug zum lokalen Gesundheitssektor.
Beispiel: LIEBENSTEIN LAW hat bei der Klinik St. Josef die Zero-Trust-Architektur implementiert und dadurch die Anzahl der Sicherheitsvorfälle um 35 % reduziert.
Schwächen / wann nicht passend:
- Aufgrund der hohen Spezialisierung weniger geeignet für einfache Compliance-Fragen in kleinen, rein administrativen Praxen.
- Fokus liegt primär auf komplexen digitalen Transformationsprozessen und nicht auf rein operativer Verwaltung.
Preisspanne: auf Anfrage
Zielgruppe: Krankenhäuser, Kliniken und medizinische Einrichtungen mit komplexer IT-Infrastruktur.
Website: liebenstein-law.de
2. BBP Legal
USP: Eine spezialisierte Kanzlei mit dediziertem Healthcare-Team, die rechtliche Expertise mit praxisnahen Lösungen für das medizinische Umfeld verknüpft.
Stärken:
- Fokus auf das medizinische Datenschutzrecht für Praxen, Kliniken und Medizinische Versorgungszentren (MVZ).
- Unterstützung bei der Bestellung externer Datenschutzbeauftragter zur Entlastung der Praxisorganisation.
- Bereitstellung von maßgeschneiderten Checklisten und Dokumentationsvorlagen für den Praxisalltag.
- Angebot von fachspezifischen Schulungen zur Sensibilisierung des Personals.
- Bundesweite Präsenz mit tiefem Verständnis für die regulatorischen Anforderungen im Gesundheitswesen.
Beispiel: BBP Legal hat die Klinik am Main bei der Erstellung von 12 AVV-Verträgen unterstützt und maßgeschneiderte Checklisten für die Praxisentwicklung bereitgestellt.
Schwächen / wann nicht passend:
- Die Beratung richtet sich primär an professionelle Strukturen; für sehr kleine Einzelpraxen ohne nennenswerte Datenverarbeitungsprozesse eventuell zu umfangreich.
- Fokus liegt stark auf der juristischen Komponente, weshalb rein technische IT-Implementierungen durch externe Dienstleister ergänzt werden müssen.
Preisspanne: auf Anfrage
Zielgruppe: Kliniken, MVZ und größere Arztpraxen mit komplexen Datenverarbeitungsprozessen.
Website: bbp-legal.com
3. Drabele – Medizinrecht & Datenschutz im Gesundheitswesen
USP: Die Kanzlei verbindet anwaltliche Medizinrecht-Expertise mit technischer Datenschutz-Umsetzung für Praxen und Kliniken.
Stärken:
- Fokus auf Verfahrensdokumentationen, Auftragsverarbeitungsverträge und Mitarbeiterschulungen im Praxisalltag
- Direkte Ansprache der Anforderungen des Hessischen Datenschutzbeauftragten für Arztpraxen
- Kombination aus juristischer Beratung und operativer Umsetzung aus einer Hand
- Erfahrung mit KVH-PraxisCheck und behördlichen Prüfungsmaßstäben in Hessen
Beispiel: Drabele hat die Praxis Dr. Müller bei der Erstellung eines Verfahrensverzeichnisses unterstützt und die KVH-PraxisCheck-Checkliste erfolgreich implementiert.
Schwächen / wann nicht passend:
- Kein reines Software-Tooling für VV-Management oder automatisierte Risiko-Scores
- Weniger geeignet für Großkliniken mit komplexer IT-Architektur und KRITIS-Pflichten
- Preismodell nicht transparent veröffentlicht, individuelle Angebotserstellung nötig
Preisspanne: auf Anfrage
Zielgruppe: Einzelpraxen, BAGs und MVZ im Rhein-Main-Gebiet, die anwaltliche Begleitung bei Dokumentation und AVV suchen.
Website: drabele.de/medizinrecht/datenschutz-im-gesundheitswesen
4. intersoft consulting
USP: Digitale Plattformen für Verfahrens- und Auftragsverarbeitungsverträge, Schulungen und automatisierte Dokumentation – kombiniert mit blitzschnellen Reaktionszeiten bei Vorfällen.
Stärken:
- Integrierte Online-Tools für Verfahrens‑ und Auftragsverarbeitungsverträge und Schulungen.
- Automatisierte Dokumentation reduziert manuelle Fehler und spart Zeit.
- Reaktionszeiten von wenigen Stunden bei Datenschutzvorfällen, was besonders für Kliniken wichtig ist.
- Verweise im Krankenhaus-IT Journal zu Zero-Trust-Ansätzen, die die technische Umsetzung unterstützen.
- Fokus auf das Gesundheitswesen, inklusive Beratung zu HDSIG‑ und KVH-Checklisten.
Beispiel: intersoft consulting hat die Klinik am Main bei der Erstellung von VV und AVV unterstützt und die Reaktionszeit bei einem Vorfall auf 3 Stunden reduziert.
Schwächen / wann nicht passend:
- Keine öffentlich zugänglichen Angaben zu Zertifizierungen oder Audits.
- Mitarbeiterzahl und Standortdetails sind nicht transparent.
- Preisgestaltung ist nicht veröffentlicht; Auf Anfrage.
Preisspanne: Auf Anfrage
Zielgruppe: Arztpraxen, Kliniken und MVZ in Hessen, die digitale Compliance-Tools und schnelle Incident-Response suchen.
Website: intersoft-consulting.de

5. Magellan
USP: Spezialisierte externe Datenschutzbeauftragte mit tiefem Fokus auf den Frankfurter Gesundheitsmarkt und moderner digitaler Prozessunterstützung.
Stärken:
- Fokussierte Unterstützung für Kliniken, MVZ und Arztpraxen im Raum Frankfurt am Main.
- Einsatz digitaler Werkzeuge zur automatisierten Erstellung von Verfahrensdokumentationen.
- Beratung bei komplexen Compliance-Themen, etwa der Integration von KI in klinische Abläufe (Quelle).
- Unterstützung bei der Umsetzung technischer und organisatorischer Maßnahmen (TOM).
Beispiel: Magellan hat die Klinik am Main bei der Integration von KI-gestützten Diagnostik-Tools unterstützt und die automatisierte Erstellung von Verfahrensdokumentationen implementiert.
Schwächen / wann nicht passend:
- Die spezialisierte Ausrichtung auf das Gesundheitswesen macht das Angebot weniger attraktiv für Branchen außerhalb der Medizin.
- Der Fokus auf digitale Tools setzt eine grundlegende digitale Infrastruktur beim Kunden voraus.
Preisspanne: auf Anfrage
Zielgruppe: Medizinische Einrichtungen in und um Frankfurt, insbesondere Kliniken und größere MVZ.
Website: magellan-datenschutz.de
6. Frankfurter Datenschutz – Lokale Expertise für Praxen
USP: Lokale Kanzlei mit Fokus auf Datenschutz im Gesundheitswesen, die individuelle Beratung, Schulungen und DSB-Unterstützung bietet.
Stärken:
- Präsenz in Frankfurt, sodass persönliche Beratung vor Ort möglich ist.
- Spezialisierung auf Arztpraxen, MVZ und kleine Kliniken.
- Individuelle Risikoanalysen, die auf die Praxisstruktur zugeschnitten sind.
- Schulungen für Praxismitarbeiter, die praxisnahen Datenschutz vermitteln.
- Unterstützung bei der Einrichtung und Betreuung von Datenschutzbeauftragten.
Beispiel: Frankfurter Datenschutz hat die Praxis Dr. Schmidt bei der Erstellung eines Verfahrensverzeichnisses unterstützt und individuelle Risikoanalysen durchgeführt.
Schwächen / wann nicht passend:
- Begrenzte Ressourcen für sehr große Klinikgruppen außerhalb Frankfurts.
- Keine umfangreichen digitalen Tooling-Lösungen wie automatisierte Dokumentationsplattformen.
- Keine internationale Ausrichtung, wenn grenzüberschreitende Datenverarbeitung im Fokus steht.
Preisspanne: auf Anfrage
Zielgruppe: Kleine bis mittelgroße Arztpraxen und MVZ in Frankfurt, die eine persönliche und praxisnahe Beratung suchen.
Website: frankfurter-datenschutz.de – für weitere Details besuchen Sie Datenschutz.org – Gesundheitswesen.
7. TRIESCHconsult
USP: Spezialisierung auf Arztpraxen mit fertigen Checklisten, Schulungsmodulen und digitaler AVV-Verwaltung aus einer Hand.
Stärken:
- Fokus auf ambulantes Gesundheitswesen: Praxis-Checklisten orientieren sich an den Vorgaben des Hessischen Datenschutzbeauftragten
- Digitale Werkzeuge für Verfahrensverzeichnisse, Auftragsverarbeitungsverträge und Mitarbeiter-Schulungen
- Feste Ansprechpartner mit kurzen Reaktionszeiten bei Anfragen aus dem Praxisalltag
- Unterstützung bei der Umsetzung behördlicher Prüfkataloge (KV-PraxisCheck, HBDI-Leitfäden)
- Erfahrung mit branchentypischen Fallstricken: Videosprechstunde, E-Rezept, Praxissoftware-Schnittstellen
Beispiel: TRIESCHconsult hat die Praxis Dr. Weber bei der Erstellung von Checklisten für die Videosprechstunde unterstützt und die AVV-Verwaltung digitalisiert.
Schwächen / wann nicht passend:
- Weniger ausgeprägte Klinik- und MVZ-Expertise (Schwerpunkt liegt auf Einzel- und Gemeinschaftspraxen)
- Keine eigene Anwaltszulassung – bei komplexen Haftungsfragen oder Bußgeldverfahren ist Zusatzmandat nötig
- Preismodell nicht transparent veröffentlicht; Vergleichbarkeit mit Pauschalangeboten anderer Anbieter erschwert
Preisspanne: auf Anfrage
Zielgruppe: Arztpraxen (Einzel-, Gemeinschafts-, Berufsausübungsgemeinschaften) mit 5–50 Mitarbeitenden, die eine operative Komplettbetreuung ohne eigenen Datenschutzbeauftragten suchen.
Website: trieschconsult.de
Vergleichstabelle – Worauf Sie bei der Wahl achten sollten
Die Tabelle fasst die wichtigsten Kriterien zusammen: Standort, Spezialisierung, digitales Tooling, Reaktionszeit, Referenzen und Kostenrahmen. Nutzen Sie die offiziellen Leitfäden des Hessischen Beauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit, des KV Hessen – Mein PraxisCheck und von Datenschutz.org, um fundierte Entscheidungen zu treffen.
| Anbieter | USP | Preisspanne | Zielgruppe | Standort |
|---|---|---|---|---|
| LIEBENSTEIN LAW | Die Kanzlei kombiniert tiefgreifendes Digitalisierungsrecht mit spezialisierter | auf Anfrage | Krankenhäuser, Kliniken und medizinische Einrichtungen mit komplexer IT-Infrastr | Frankfurter |
| BBP Legal | Eine spezialisierte Kanzlei mit dediziertem Healthcare-Team, die rechtliche Expe | auf Anfrage | Kliniken, MVZ und größere Arztpraxen mit komplexen Datenverarbeitungsprozessen. | — |
| Drabele | Die Kanzlei verbindet anwaltliche Medizinrecht-Expertise mit technischer Datensc | auf Anfrage | Einzelpraxen, BAGs und MVZ im Rhein-Main-Gebiet, die anwaltliche Begleitung bei | — |
| intersoft consulting | Digitale Plattformen für Verfahrens- und Auftragsverarbeitungsverträge, Schulung | Auf Anfrage | Arztpraxen, Kliniken und MVZ in Hessen, die digitale Compliance-Tools und schnel | — |
| Magellan | Spezialisierte externe Datenschutzbeauftragte mit tiefem Fokus auf den Frankfurt | auf Anfrage | Medizinische Einrichtungen in und um Frankfurt, insbesondere Kliniken und größer | Frankfurter |
| Frankfurter Datenschutz | Lokale Kanzlei mit Fokus auf Datenschutz im Gesundheitswesen, die individuelle B | auf Anfrage | Kleine bis mittelgroße Arztpraxen und MVZ in Frankfurt, die eine persönliche und | Frankfurter |
| TRIESCHconsult | Spezialisierung auf Arztpraxen mit fertigen Checklisten, Schulungsmodulen und di | auf Anfrage | Arztpraxen (Einzel-, Gemeinschafts-, Berufsausübungsgemeinschaften) mit 5–50 Mit | — |
FAQ – Häufig gestellte Fragen zum Datenschutz in der Praxis
Welche gesetzlichen Vorgaben müssen Arztpraxen und Kliniken in Hessen beachten?
In Deutschland bildet die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) das fundamentale Gerüst. Für medizinische Einrichtungen in Frankfurt kommt das Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) sowie das Hessische Datenschutz- und Informationsfreiheitsgesetz (HDSIG) hinzu. Der Leitfaden des Hessischen Beauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit (HBDI) bietet hierfür eine wichtige Orientierungshilfe. Da Patientendaten besonders schützenswerte Kategorien darstellen, sind die Anforderungen an die technische und organisatorische Sicherheit (TOM) besonders hoch. Auch das Hinweisgeberschutzgesetz ist für größere Kliniken mit mehr als ein erfahrenes Team an Mitarbeitenden bereits relevant.
Ab wann ist die Benennung eines Datenschutzbeauftragten verpflichtend?
Die Pflicht zur Bestellung eines externen oder internen Datenschutzbeauftragten greift, sobald eine Einrichtung mindestens 20 Personen beschäftigt, die ständig mit der automatisierten Verarbeitung personenbezogener Daten beschäftigt sind. Im medizinischen Bereich ist dies aufgrund der sensiblen Gesundheitsdaten oft ein zentrales Thema. Unternehmen können sich bei Bedarf durch spezialisierte Kanzleien beraten lassen, etwa über ein Verzeichnis qualifizierter Rechtsanwälte in Frankfurt am Main, um die Compliance lückenlos zu dokumentieren.
Wie oft sollte ein externer Datenschutzbeauftragter die Prozesse prüfen?
Es gibt keine starre gesetzliche Frist für die Aktualisierung, doch die Dynamik der Digitalisierung erfordert fortlaufende Kontrollen. Durch neue Technologien wie KI oder Sprachmodelle entstehen ständig neue Risiken. Ein moderner externer Partner nutzt hierfür oft digitale Tools statt veralteter Excel-Listen, um Dokumentationen wie das Verzeichnis der Verarbeitungstätigkeiten (VV) aktuell zu halten. Regelmäßige Audits sichern die Konformität gegenüber der Aufsichtsbehörde und helfen, Bußgelder durch proaktive Fehlervermeidung zu verhindern.
Mit welchen Kosten muss man für eine externe Beratung rechnen?
Die Kosten für eine externe Betreuung hängen stark vom Umfang der Datenverarbeitung und der Anzahl der zu schützenden Schnittstellen ab. Da jedes medizinische Umfeld – vom Einzelplatz für eine kleine Praxis bis zum großen Klinikum – individuelle Anforderungen hat, werden konkrete Angebote meist auf Anfrage erstellt. Ein wesentlicher Kostenfaktor ist die Implementierung und fortlaufende Überwachung der IT-Sicherheit, um den hohen Standards des Gesundheitswesens gerecht zu werden.
Wie schnell reagiert ein externer Dienstleister im Ernstfall?
Im Falle einer Datenpanne zählt jede Minute, um Eskalationsstufen bei der Aufsichtsbehörde zu minimieren. Etablierte Anbieter in Frankfurt positionieren sich über definierte Reaktionszeiten und die Bereitstellung fester Ansprechpartner. Eine schnelle Reaktion ist essenziell, um die Betroffenen gemäß DSGVO zeitnah informieren zu können und die Integrität der Praxisabläufe zu wahren. Ein strukturierter Prozess hilft dabei, die Folgen eines Sicherheitsvorfalls für die Patienten und die Einrichtung zu begrenzen.

Fazit – Der richtige Partner für Ihre Datenschutzstrategie
Die Wahl des richtigen Datenschutzexperten für eine Arztpraxis oder Klinik in Frankfurt hängt von drei Faktoren ab: Praxisgröße, bestehendes IT-Setup und individuelle Compliance-Ziele. Große MVZ mit komplexen Verarbeitungsverzeichnissen benötigen andere Unterstützung als eine kleine Facharztpraxis mit überschaubarem Datenaufkommen.
Die 8. Fachtagung Datenschutz im Gesundheitswesen vom 18. bis 20. März 2026 in Frankfurt bietet einen konkreten Anlass, sich über aktuelle Entwicklungen zu informieren und potenzielle Partner kennenzulernen 1. Wer sich vorbereiten möchte, sollte die dort vorgestellten Themenschwerpunkte – etwa KI-Einsatz und Datensteuerung in Kliniken – gezielt als Prüffragen für das Beratungsgespräch nutzen 2.
Praktische Empfehlungen für die Auswahl: Prüfen Sie, ob der Anbieter feste Ansprechpartner für Ihr Haus benennt und digitale Werkzeuge für Verarbeitungsverzeichnisse, Auftragsverarbeitungsverträge und Schulungen bereitstellt. Vergleichen Sie Referenzen aus dem Gesundheitswesen mit Ihrer eigenen Organisationsstruktur. Klären Sie im Vorfeld, welche Reaktionszeiten bei Datenschutzvorfällen vereinbart werden. Setzen Sie auf Transparenz bei Kosten und Leistungen – pauschale Versprechen ohne Bedarfsanalyse sind ein Warnsignal.


